Anlass für die Gründung des "Mannheimer Ensembles" war ein gemeinsames Konzert einer Auswahl der besten Studenten der Musikhochschulen Mannheim und Seoul in der Carnegie-Hall New York im Jahr 2005. Eine internationale Gruppe Mannheimer Studenten um den Italiener Marco Santini beschloss, diese Form der Begegnung in und mit der Musik weiterzuführen.
Der Gedanke, ein Forum des Austauschs und der Verständigung zu schaffen, findet seine Verwirklichung in Konzerten und Projekten in den jeweiligen Herkunftsländern der Mitglieder.
Ausganspunkt der Konzerttätigket war eine Konzertreihe in Italien im Rahmen des neu initiierten Projekts "i giovani [s‘]incontrano [nel]la musica - Die Jugend trifft die Musik / trifft sich in der Musik". Das Projekt setzt mit einer Serie von Konzerten und Initiativen die Idee um, Jugendliche mit klassischer Musik und durch diese mit der Vielfalt und Geschichte ihrer europäischen Kultur zu konfrontieren.
Diese Reihe wurde in den folgenden Jahren fortgesetzt, gleichzeitig folgten Konzerte in China und der inneren Mongolei, für die die Besetzung auf ein Symphonieorchester mit 56 Musikern aus fünfzehn Nationen erweitert wurde, sowie in Spanien und Berlin.
2006 widmete der ukrainische Komponist Yevgen Orkin dem Ensemble seine „Chamber Symphonie Nr.5 - Le Caprice“, welche in Castel di Lama mit großem Erfolg uraufgeführt wurde.
Das Mannheimer Ensemble war Gast bei etablierten Festivals wie den Festivals Cartagena und Alicante, dem Festival Franz Liszt in Grottammare oder dem Festival Badiamusica in Bozen. Namhafte Solisten wie Cristiano Rossi, Dante Milozzi und Mario Stefano Pietrodarchi wählten das ME als musikalischen Partner.